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Die dunkle Seite der Kunststoffe

Bisphenol A

Bisphenol A ist eine hormonell wirksame Chemikalie

Bisphenol ABisphenol A ist ein chemischer Stoff, der das Hormonsystem von Menschen und Tieren beeinflusst, da er östrogenartige Wirkungen hat.

Stoffe mit hormonartigen Wirkungen werden als „Endokrin wirksame Substanzen“ (endocrine disrupting chemicals, EDC) bezeichnet. Das endokrine (hormonelle) System reguliert viele Körperfunktionen, dazu gehören unser Stoffwechsel, Immunsystem, Verhalten und Wachstum sowie die Organentwicklung während der Schwangerschaft und in der Kindheit.



MolekülDie Störung des Hormonsystems durch EDC wurde mit verfrühter Geschlechtsreife bei Mädchen, Übergewicht bei Erwachsenen und Jugendlichen, Diabetes Typ 2 (früher als Altersdiabetes bezeichnet), einer Zunahme an Prostata- und Brustkrebsfällen, sowie mit der Abnahme der Spermienzahl und Fehlbildungen der Sexualorgane in Verbindung gebracht.

Obwohl Bisphenol A nicht natürlich vorkommt, ist diese Chemikalie in fast allen Umweltmedien nachzuweisen, auch im menschlichen Körper, im Urin, Blut Fruchtwasser, Follikelflüssigkeit, Gebärmuttergewebe und im Blut der Nabelschnur.

Eine repräsentative Studie (über 2.500 Teilnehmer) wies für 92,6 % der US-Bevölkerung BPA im Urin nach. Die Konzentrationen reichen dabei von 0,4 bis 149 Mikrogramm pro Liter (μg/l). (Calafat et al 2007).


PlexiglasWoher kommt Bisphenol A?

Seit 1953 wird Bisphenol A als Hauptbestandteil bei der Herstellung des Kunststoffs Polycarbonateingesetzt. Heute werden dafür etwa 65 % der weltweiten Produktion von Bisphenol A verwendet. Weitere 30 Prozent gehen in die Herstellung von Epoxiden (Lacke, Beschichtungen, Kleber)

Bisphenol A ist die heute weltweit am häufigsten eingesetzte Industriechemikalie. 1,15 Million Tonnen im Jahr verbrauchen davon alleine Betriebe in Europa. Die Verwendung von BPA steigt in der EU jährlich um 8 Prozent.



BPAWie gefährlich ist die Bisphenol A-Dosis, die wir täglich zu uns nehmen?

Ob und ab welcher Dosis BPA die menschliche Gesundheit gefährdet wird von verschiedenen Behörden und Wissenschaftlern so kontrovers diskutiert, wie bei kaum einer anderen Chemikalie. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und mit ihr die Mehrheit der europäischen Länder sehen kein Risiko, dagegen schließen die USA, Kanada und die nordischen Länder ein Risiko nicht aus. Viele profilierte Wissenschafter weisen auf ein Risiko hin, dabei auch auf die besondere Eigenschaft von hormonell wirksamen Substanzen, die bereits in ganz geringen Dosen ihre größte Wirkung zeigen.

 



Baby
Die Fakten:

In über 40 Untersuchungen verschiedener universitärer und behördlicher Arbeitsgruppen wurde an Nagetieren nachgewiesen, das BPA schädigend auf die Entwicklung des Gehirns und anderer Gewebe wirkt. Effekte auf Hormonrezeptoren wurden hierbei bereits bei geringeren Konzentrationen gezeigt, als beim Menschen häufig gemessen werden.

Kinder am stärksten belastet

Alle bisher veröffentlichten Studien fanden bei Kindern die höchsten Belastungen, also bei dem Anteil der Bevölkerung, der gegenüber BPA und seinen Folgeschäden am empfindlichsten reagiert. Die vorhandenen Untersuchungen während der kritischen Entwicklungsphasen von Föten im Mutterleib weisen darauf hin, dass diese Chemikalie während der Phasen vor und nach der Geburt besonders schädlich ist und sogar Auswirkungen auf Folgegenerationen hat.

 

 

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