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Die dunkle Seite der Kunststoffe
Produkttests

Margot WallstrÖm Über Plastik

Margot Wallstroem

„Es ist überall. Es ist in unserem Essen, in unseren Schuhen, in unseren Kleidern. Es ist in unseren Autos, einfach überall. Wir wissen von der Zunahme von Allergien, von Krebs, von all den Problemen mit endokrin / hormonell wirksamen Stoffen.

Sie sind mittlerweile eine wissenschaftliche Tatsache. Wissen Sie, dass wir innerhalb von 10 Jahren eine Risikobewertung von 11 Schadstoffen durchführen konnten? Aus den 100.000 Schadstoffen, die wir überprüfen sollten? Wir haben 10 Jahre gebraucht und wir haben 11 Schadstoffe überprüft, und natürlich ist das ein System, das nicht funktioniert. Und solange wir nicht Bescheid wissen, solange wir nicht die vollständigen Informationen haben, kann die Industrie natürlich sagen: „Ihr könnt nicht belegen, dass es gefährlich ist, also können wir es weiter produzieren und ihr es verwenden.“


Vizepräsidentin der Europäischen Kommission
und Mitglied der Kommission

 

Global 2000: Bisphenol A in Babysaugern gefunden!

Bisphenol A in BabyflaschenDie österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hat Schnuller, Babyflaschen und Kinderspielzeug auf hormonell wirksame Substanzen untersucht. „In zehn der 13 untersuchten Proben und Mischproben wurden erhebliche Mengen dieser Zusatzstoffe nachgewiesen“, fasst Dr. Helmut Burtscher, GLOBAL 2000-Chemiker, die Testergebnisse zusammen.

„Am schockierendsten ist, dass wir die hormonell wirksame Chemikalie >Bisphenol A (BPA) im Saugteil von handelsüblichen Babyschnullern nachgewiesen haben. Ein Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet haben.“

Weitere relevante Gehalte von Bisphenol A wurden in einer Babysaugflasche der Marke NUK, sowie in einem Wasserball nachgewiesen. Die ebenfalls hormonell wirksame und in Deutschland bereits verbotene Chemikalie Nonylphenol wurde in fünf Wasserspielgeräten und Schwimmhilfen gefunden.


ZUM PRODUKTTEST               

ZUM BERICHT VON GLOBAL 2000

 

Phthalate in Produkten des tÄglichen Gebrauchs

PhtalatePhthalate sind derzeit in den Bereichen, in denen ein tatsächliches Risiko für die menschliche Gesundheit besteht (Spielzeug, Babyartikel, Kosmetika, Lebensmittelkontaktmaterialien) verboten. Dabei wird angenommen, dass bei Kontakt (Luft, Haut, Staub) eine möglicherweise tolerierbare tägliche Aufnahmemenge überschritten werden kann.

Seit 2007 ist die neue europäische Chemikaliengesetzgebung (REACH) rechtsgültig, die viele grundlegende Änderungen des bisherigen Chemikalienrechts mit sich bringt. Eine dieser Neuerungen ist die Ausweisung besonders gefährlicher Stoffe. Die Phthalate (Weichmacher) DEHP, BBP und DBP befinden sich derzeit auf der Liste für besonders gefährliche Stoffe. Dies bedeutet, dass bei Überschreitung einer Konzentration über 0,1% Informationspflicht besteht. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Umweltbundesamt testen wir laufend Produkte, um die Grenzwerte von Phthalaten (DEHP, BBP und DBP) für Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu prüfen. Bei folgenden Produkten wurde liegt die Konzentration an Weichmachern  über 0,1%. Somit ist ein Gebrauch von diesen Produkten aus Vorsorgegründen abzuraten.

 

ZUM PRODUKTTEST

PRÜFBERICHT NR: 0908/434 ZUM DOWNLOAD

PRÜFBERICHT NR: 0909/472 ZUM DOWNLOAD

ANHANG PRÜFBERICHT NR: 0909/472 ZUM DOWNLOAD

 

Acetaldehyd in KohlensÄurehaltigen Mineralwässer aus PET-Flaschen

MineralwasserflaschenUnbestritten ist, dass bei der Herstellung von PET-Flaschen (Flaschen aus Kunststoff) bzw. bei ihrer Lagerung als Abbauprodukt Acetaldehyd entstehen und in den Flascheninhalt übergehen kann. Ace­taldehyd riecht und schmeckt fruchtig-­aromatisch und ist in sogenannten stillen Wässern bereits in sehr geringen Mengen (ab Konzentrationen von 10 Mikrogramm/Liter) wahrnehmbar.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in Österreich 52 natürliche Mineralwässer mit und ohne Kohlensäure eingekauft und analysiert. Die Untersuchung auf Acetaldehyd erfolgte mit GC/MS nach In- situ-Derivatisierung und Extraktion. Die Verkostung wurde mit einem Laien­panel durchgeführt.Aus Kunststoffen dürfen entsprechend den in der EU geltenden Vorschriften maximal 6 Milligramm (6.000 Mikrogramm) Acetaldehyd auf ein Kilo Lebensmittel übergehen.

Stilles Wasser oder Glasflasche. In stillen Mineralwässern aus PET- und Glasflaschen sowie in prickelnden Mineralwässern aus Glasflaschen lag der Anteil an Acetaldehyd unter der Bestimmungsgrenze.

Belastung bei PET. Kohlensäure begünstigt das Herauslösen von Acetaldehyd aus PET-Flaschen. Die meisten kohlensäurehaltigen Mineralwasserproben aus PET-Flaschen (21 von 25) enthielten Acetaldehyd.

ZUM PRODUKTTEST

TESTBERICHT ZUM DOWNLOAD

 

PAK-Konzentration in Produkten von BaumÄrkten & BilliglÄden

ReifenPAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) stammen aus kontaminierten Ölen, die dem Gummi als Weichmacher zugesetzt werden. PAK steht  im begründeten Verdacht, das Erbgut zu verändern, Krebs erzeugend zu sein und die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Besonders gesundheitsgefährdend sind solche Produkte einzustufen, die eine hohe PAK-Konzentration besitzen und die längeren Hautkontakt haben.

Die analysierten Produkte und Teile wurden von TÜV Rheinland (Deutschland) im normalen Handel gekauft. Zu den getesteten Produkten gehören zahlreiche Werkzeuge, aber auch Schuhe, Fahrradhupen, Reifen und eine Armbanduhr.

Seit 2005 gibt es in Deutschland Richtwerte für Produkte, die mit der Haut oder Lebensmitteln in Kontakt kommen und die von Herstellern freiwillig eingehalten werden sollten.

 

Für Produkte mit vorhersehbarem Hautkontakt von bis zu 30 Sekunden – also beispielsweise einen Reifenmantel oder eine Fahrradhupe – gilt als empfohlener Richtwert: 200 Milligramm PAK je Kilogramm  für insgesamt 16 derzeit als relevant definierte PAK sowie für den PAK Benzo(a)pyren maximal 20 Milligramm je Kilogramm. In diese Kategorie fielen zwölf getestete Produkte, drei davon hielten die Orientierungswerte ein

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TESTBERICHT ZUM DOWNLOAD


Für Produkte mit Hautkontakt über 30 Sekunden gilt als empfohlener Richtwert: insgesamt 10 Milligramm je Kilogramm PAK für 16 verschiedene PAK sowie für den PAK Benzo(a)pyren 1 Milligramm je Kilogramm. In diese Kategorie fielen insgesamt 15 getestete Produkte, ebenfalls drei hielten die Orientierungswerte ein.

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HINTERGRUNDINFOS ZU PAK