HOME | KONTAKT | SITEMAP | PRESSE | KOOPERATIONEN
Become a friend on Facebook Plastic Planet on Twitter Newest Trailer of Plastic Planet on Youtube Wikipedia Plastic Planet
Alternativprodukte


plastikfreiPLASTIKFREI

Informationsportal über plastikfreie Produkte



ISYBEISYBE

Die gesunde Trinkflasche





KW OpenKW OPEN

Ökologisch trendige Werbegeschenke

 


NakuNAKU

Natürlicher Kunststoff statt Plastik

 


KapoKAPO


Fenster und Türen aus Holz und Holz-Alu

 


SchloriSCHLORI

 

Schwimmkissen aus 100% reiner Baumwolle



PervivaPERVIVA

 

Naturtextilien umweltbewusst gefertigt

 


Alles BambusBAMBUS


Erneuerbarer Rohstoff der Zukunft


FilmbuchFILMBUCH


Die dunkle Seite der Kunststoffe
Gefährliche Stoffe

PHTHALATE (Weichmacher in Kunststoffen)

Toxikologie
Phthalate – sogenannte Weichmacher - sind gesundheitlich problematische Verbindungen, da sie im
Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken und beispielsweise Unfruchtbarkeit, Übergewicht und
Diabetes beim Mann hervorzurufen. Als problematisch an Phthalaten erweist sich außerdem, dass,
wie nachgewiesen wurde, ihre Giftigkeit sich im Gemisch mit anderen Substanzen potenziert.

Gesundheitsrisiko
Hohe Konzentrationen im Innenraum führen zu höherem Risiko, an Asthma und Allergien zu
erkranken. Die Entwicklung der männlichen Fortpflanzungsorgane wird bereits bei derzeitigen
Konzentrationen negativ beeinflusst. Phthalate können Dermatitis, Nieren- und Leberschäden
verursachen. Hohe Konzentrationen sind sogar fruchtschädigend. Die Aufnahme erfolgt über Nahrung,
Konsumprodukte, Innenraumluft (Phthalate sind im Kunststoff nicht chemisch gebunden und können
daraus entweichen), Hausstaub und Kontakt mit Spielzeugen.

Einsatzbereiche
Weichmacher kommen in Kunststoffen vor (PVC) , z. B. in Fußböden, Kunststoffverkleidungen- und
Belägen; Als Zugabe in Farben, Lacken, Dispersionen; in Munition, Schmier- und Lösemitteln;
inTextilhilfsmitteln; in kosmetischen Präparaten als Trägersubstanz (Parfüms, Deodorants,
Nagellacken etc.) und Arzneimitteln.


BISPHENOL A

Toxikologie
Bisphenol A dient als Ausgangsstoff für einen höchst vielseitigen Kunststoff, das Polycarbonat.
Dieser Kunststoff begegnet uns in vielfältiger Weise im täglichen Leben, da er sehr gute
Gebrauchseigenschaften (Durchsichtigkeit, gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien und erhöhten
Temperaturen) aufweist.

Gesundheitsrisiko
Bisphenol A ist ein Xenoestrogen mit estrogenartiger Wirkung und steht im Verdacht, gesundheitsund
erbgutschädigend zu sein. Es stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die
Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Aktuellen amerikanischen Untersuchungen zufolge
könnte auch die zivilisatorische Fettleibigkeit darin eine der Ursachen haben. Durch die Störung des
Hormonsystems wird eine Zunahme an Prostata- und Brustkrebsfällen festgestellt.

Einsatzbereiche
Bisphenol A ist eine vielproduzierte Alltagschemikalie; weltweit werden jährlich mehr als drei
Millionen Tonnen davon produziert. Es wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von
Kunststoffen (z. B. für Compact Discs, Plastikschüsseln, Babyfläschchen) und Lacken (z. B. für
Beschichtungen von Konservendosen und Folienverpackungen) verwendet. Diese Beschichtungen
sind auch in einigen Wasserkochern zu finden, die so Bisphenol A an das Wasser abgeben können.

PAK - polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe

Toxikologie
PAK gelangen überwiegend bei der Verbrennung fossiler Energieträger mit den Abgasen in die Luft.
Mit der Deposition werden sie auf und in den Boden eingetragen, wo PAK flächendeckend
nachweisbar sind. Lokal von Bedeutung sind Altlasten, z. B. ehemalige Gaswerke und Kokereien,
oder Altablagerungen mit PAK-haltigen Abfällen (z. B. Aschen, Altöl). Industrielle Produktion:
Zwischenprodukte bei der Erzeugung von PVC und Kunststoffen (Naphthalin), Pigmenten
(Acenaphthen, Pyren), Farben (Anthracen, Fluoranthen) und Pestiziden (Phenanthren).

Gesundheitsrisiko
Zahlreiche PAK sind nachweislich krebserzeugend´(z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie
Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Außerdem wirken viele PAK giftig auf das Immunsystem
und die Leber, schädigen das Erbgut und reizen die Schleimhäute. Die Aufnahme der Stoffe erfolgt
durch die Nahrung und Trinkwasser sowie durch die Haut durch die Atmung der belasteten Luft über
die Lunge, wobei Autoabgase und Tabakrauch für die allgemeine Bevölkerung am bedeutendsten
sind. PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen
hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.

Einsatzbereiche
Der Großteil der PAK-Belastung entsteht durch die Emission unerwünschter Begleitprodukte.
PAK-Emittenten sind der Hausbrand, kalorische Kraftwerke, der Kfz-Verkehr, industrielle
Anlagen – im Besonderen Kokereien, Gaswerke sowie Raffinerien - sowie Waldbrände und
offene Feuer auf landwirtschaftlich genutzten Flächen (Feldabbrand).


WEITERE DETALLIERTE INFORMATIONEN FINDEN SIE UNTER DER RUBRIK WISSENSCHAFT.