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Die dunkle Seite der Kunststoffe
Filminhalt

Wir Kinder des Plastikzeitalters

Filmplakat Plastic PlanetDie Kamera streift über einem idyllischen Gebirgstal. Wolken, Wälder, blauer Himmel, Natur pur. Aus dem Off dringt die Stimme des Filmemachers Werner Boote. „Früher einmal war die Erde ohne Plastik. Doch dann kam der große Auftritt des belgischen Chemikers Leo H. Bakeland. In den Jahren 1905 bis 1907 entwickelte er Bakelit, das erste vollsynthetische Produkt aus Erdöl. Seither schlägt der Fortschritt ein Rad um das andere. Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters.“

Super-8-Filmsequenzen, offensichtliche Privataufnahmen zeigen ein Kind, das Plastik liebt. Auch das ist Werner Boote. All die wunderbaren, knallbunten und vor allem gut riechenden Spielsachen hat er von seinem Großvater bekommen, der in den 60er Jahren Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war. 

Nur die kindliche Liebe ist längst einer erwachsenen Ernüchterung gewichen. Vor 40 Jahren wurden in Europa 5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert. Das war für Bootes Großvater der Beweis, dass Plastik eine große Zukunft hat. John Taylor ist der Präsidenten von PlasticEuropa, der Dachorganisation europäischer Kunststofferzeuger. Ein mächtiger, vor allem aber ein verschwiegener Mann. Es hat 18 Monate gedauert, um mit ihm einen Termin zu bekommen. Er kann über Bootes Zahlen nur müde lächeln. „Zurzeit werden in Europa ca. 60 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert”, sagt er. “Das ist etwa ein Viertel der Weltproduktion.“ Die Menge des Kunststoffs, die wir in den letzten 100 Jahren produziert haben, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. So kann man es auch ausdrücken.

 

 

 

 

Plastik ist leichter als Glas

Werner BooteLogisch zeigt das nächste Bild eine kunterbunte Kakophonie aus Plastikprodukten. Beziehungsweise einen ganz normalen Supermarkt um die Ecke, durch den der Filmemacher seinen Einkaufswagen schiebt. Die unterschiedlichsten Gegenstände kommen so zusammen. Was Sinn macht. Weil Plastik per se gibt gar nicht, wie ein Chemiker erklärt. „Das ist ein bisschen Lego für Erwachsene. Man nimmt die unterschiedlichsten Bauteile und fügt sie so zusammen, dass sie nachher Eigenschaften haben, die sie vorher nicht hatten.”

Plastik ist leichter als Glas. Und ganz offensichtlich weniger zerbrechlich ist es auch. Um nur zwei der positiven Eigenschaften zu nennen. Über die vielen negativen redet die Plastikindustrie nicht ganz so gerne.  „Es ist vor allem, das Müllproblem, dass das Image von Kunststoffen in Verruf bringt“, sagt Mister Taylor. Aber darum müsse sich die Gesellschaft kümmern. Die Industrie habe andere Aufgaben.

 

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